Herstellen einer Reproduktion

Ausgangsmaterial zur Herstellung einer Porzellanpuppe sind eine Gips – Abgußform und flüssiges Porzellan.

Die Abgußform besteht aus 2 Teilen, beide Teile werden vor Gebrauch gut miteinander verschlossen. Dann wird flüssiges Porzellan eingefüllt. Gips hat die Eigenschaft Feuchtigkeit aufzunehmen. Es entzieht der Porzellanmasse Feuchtigkeit, so dass sich an der Innenfläche der Gießform eine feste Schicht bildet. Diese Schicht bleibt in der Form, das restliche flüssige Porzellan wird nach kurzer Zeit ausgegossen. Einige Stunden später nimmt man den leicht getrockneten so genannten Rohling aus der Form. Dieser Rohling wird nun mit Schleifwerkzeugen behandelt, das heißt Glätten der Nahtstellen, Ausschneiden der vorgesehenen Augengröße und Feinschleifen mit Seidenschwamm. Anschließend wird der Rohling bei ca. 1200°C im Brennofen gebrannt.

Nun beginnt der künstlerische Teil:

Das Malen der Wimpern, Augenbrauen, Mund und Wangentönung erfordert sehr viel Zeit. Die Puppe beginnt nun zu leben und bekommt ihren unverwechselbaren Ausdruck. Zwischen den einzelnen Malvorgängen wird die Farbe immer wieder bei ca. 750°C eingebrannt.

Reproduktionen müssen bis ins Detail originalgetreu bemalt werden.

Sie werden verstehen, dass so eine handwerklich gute und liebevoll bearbeitete Puppe nicht ganz billig sein kann.

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Gießform zur Puppe
Gießform zur Puppe
Rohling aus der Form
Rohling aus der Form
der fast fertig bemalte Puppenkopf
der fast fertig bemalte Puppenkopf
Beine mit liebevoll bemalten Stiefel
Beine mit liebevoll bemalten Stiefel
ich bin fertig!
ich bin fertig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von mir gibt es noch viele schöne Köpfe, fragen sie nach weiteren Modellen.

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Googly/Titelbild
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